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Kennen Sie den Monatsbericht der Bundesbank?

Nein? Nun, zugegeben ist das nicht die übliche Freizeitlektüre. Aber für diejenigen, die ihn kennen und lesen gibt es erhellende Erkenntnisse. Wir empfehlen auch einen Blick in den Statistikteil.

Eine Zentralbank hat das Monopol für das Zentralbankgeld. Sie kann Banknoten und Münzen ausgeben und dadurch defacto nicht Pleite gehen. Das wäre doch eine prima Sache, wenn Sie, liebe Leser, Ihr Geld für das bezahlen von Steuern und Rechnungen jederzeit selbst drucken könnten. Nun soll das Ganze gekrönt werden durch den digitalen Euro. Das Argument für die Einführung ist folgendes:
Sollten Kunden den Verdacht haben, Ihre Bank ist in einer Schieflage, dann können Sie online Ihr Guthaben in digitales Zentralbankgeld bei der Zentralbank eintauschen. Und wie oben beschrieben kann diese nicht Pleite gehen. Hört sich gut an oder? Naja, wir sind eher skeptisch, wenn mit neu geschaffenem Geld, ob digital oder analog, ohne entsprechende Wirtschaftsleistung irgendetwas gerettet werden soll. Sie können die Auswirkungen bereits beobachten. Derzeit vor allem als Vermögenspreisinflation für Aktien, Häuser, Grundstücke und Gold. Die Anleger in diesen Assetklassen sind die Gewinner der Notenbankpolitik. Der Sparer aber, der mit Null- und Negativzinsen zurechtkommen muss, leidet und wird regelrecht entspart.
Also ist es wohl besser im digitalen Euro nicht der Weisheit letzten Schluss zu sehen und sich keine allzu große Illusion zu machen. Es wird wohl besser sein, seine sieben Sinne zu schärfen und entsprechende eigene Entscheidungen zu treffen. Die Kaufkraft des Euro wird in den kommenden Jahren weiter schwinden. Wer das begreift, indem er einen Blick in den Bundesbankbericht wirft, der weiß, dass die Inflation bereits in vollem Gange ist. Die Geldmenge M1 wächst mit 40 Prozent in USA und im Euroraum mit 13,5 Prozent.Wie sind nun unsere Szenarien für eine Anlageentscheidung? Wir zitieren an dieser Stelle den bayerischen Ministerpäsidenten Söder, der allerdings in einem anderen Zusammenhang, derzeit oft mit der Aussage: „Wir müssen vor die Welle kommen.“ zu hören ist.

Spätestens, wenn die Menschen die Entwertung durch Vermehrung des Geldes erkennen, werden sie reagieren, das Geld gegen Sachwerte eintauschen und dadurch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes wieder erhöhen und den Inflationsprozess immer mehr beschleunigen. Diese Welle wird erhebliche Kaufkraft vernichten. Kommen Sie daher vor die Welle. Schaffen Sie sich Ihre Rendite selbst. Schaffen Sie sich eine Mietrendite! Weitere nützliche Informationen erhalten Sie unter www.gre-etp.de.

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