Explosiv! Ist es legitim die Kaufkraft des Euro zu ruinieren um die Staatskassen liquide zu halten?

Eine Bazooka ist ein posaunenartiges Musikinstrument, aber eben auch eine raketenangetriebene Panzerbüchse mit gewaltiger Wirkung. Deshalb sagt man auch: „Die Notenbanken packen Ihre Bazooka aus!“, wenn man meint, sie fluten die Märkte mit Geld. Denn am Ende hat auch das eine explosive Wirkung. Seit dieser Woche wissen wir, eine Bazooka reicht nicht mehr. Die EZB lud nach der Ausweitung der Anleihekäufe vom 18. März in Höhe von 750 Milliarden Euro bis Ende des Jahres mit dem Pandemic Emergency Purchase Program (Pepp) nochmal nach. Die zweite „Ladung“ hat nun 600 Milliarden Euro. Damit beläuft sich das Kaufprogramm auf ein Gesamtvolumen von sagenhaften 1.350.000.000.000 Euro. Es wurden somit in den letzten 6 Wochen mehr Euros bereitgestellt, als der gesamte, bisherige Bargeldumlauf der Eurozone. Ist es legitim die Kaufkraft des Euro zu ruinieren um die Staatskassen liquide zu halten? Diese Gewaltigen Geldmengen werden weiterhin zu einer Umverteilungen von Einkommen und Vermögen führen. Explosiv!
Das zweite Pulverfass brennt in den USA. In mehr als 30 US-Städten gehen nach dem Tod von George Floyd etliche Menschen auf die Straße. Sie lassen sich auch nicht von der Coronavirus-Pandemie aufhalten. Diese Proteste und einhergehende Plünderungen sind nicht nur das Ergebnis einer einzelnen Tat. Es ist auch dem Anstieg der Arbeitslosenzahl in den USA in der Corona-Krise auf fast 39 Millionen geschuldet. Ganz klar wird die amerikanische Notenbank Fed der EZB in nichts nachstehen und die Märkte mit Geld fluten um die Lage zu beruhigen.
Wir haben an dieser Stelle bereits den Begriff der finanziellen Repression beschrieben. Lassen Sie sich von der offiziellen Inflationsrate nicht blenden und in Sicherheit wiegen. Anleger sind gut beraten sich sachwertorientiert zu bewegen, um in der Folge höhere Güterpreise auszugleichen und damit den Kaufkraftverlust der Währung unbeschadet zu überstehen. Wie vermeidet man also eine negative Rendite im Portfolio? Ihr Ziel muss es sein Renditen über 4 % zu erwirtschaften. Wie können Sie das schaffen? Ein Vorschlag wäre die Betrachtung der Rendite der Anleihe A19XLE. Das Wertpapier ist handelbar in München, Frankfurt und Tradegate ab nominal 1.000 €.
Wenn Sie den derzeitigen, attraktiven Einstandspreis um 76% nehmen und den jährlichen Mindestkupon von 3%, dann ergeben sich folgende Jahresrenditen bei Rückzahlung zu pari. Haltedauer 3 Jahre Rendite 11% p.a., Haltedauer 4 Jahre Rendite 9% p.a., Haltedauer 5 Jahre 7,8 % p.a., Haltedauer 6 Jahre 7% p.a. und sogar noch bei einer Haltedauer von 7 Jahren beträgt die Jahresrendite bei Rückzahlung zu pari 6,4%. Die Inflationsrate schlagen sie damit auf jeden Fall und entgehen somit der kalten Enteignung.

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Mehrfamilienhaus aus unserem Bestand in Chemnitz, Haydnstr. 1 zum Verkauf!

Sanierungsbeginn: Noch im Jahre 2020!

 
2020-06-09T10:22:29+02:00