Zunehmende Vermögensungleichheit

Vielmehr empfiehlt sich neben einer breiten Streuung die Einbeziehung kapitalmarktunabhängiger und sachwertorientierter Geldanlagen.

Ihr Sparziel 2019

Die ungleiche Vermögensverteilung hat sich seit dem Jahr 2000 in Deutschland nicht verringert, sondern vergrößert. Insgesamt besitzen die wohlhabendsten 10% der deutschen Haushalte zusammen etwa 60% des Netto-Gesamtvermögens, also abzüglich Schulden. Die unteren 20% besitzen gar kein Vermögen. Etwa 9% aller Haushalte in Deutschland sind überschuldet. Dies ist nicht nur das Ergebnis einer falschen Politik mit hohen Steuern und Abgaben. Es ist auch das Sparverhalten der Deutschen, die aus ihrem Sicherheitsbedürfnis heraus über viele Jahre sich mit Minizinsen begnügen. Der CDU-Politiker Friedrich Merz hatte in der Welt am Sonntag steuerliche Anreize gefordert, um die Aktienanlage als Form der Altersvorsorge attraktiver zu gestalten. Führende Ökonomen wie z.B. Hans-Werner Sinn, Ex-Chef des Ifo-Instituts begrüßen den Verstoß die Aktienanlage zu fördern.

Auch wir teilen die Ansicht, dass die Geldanlage wieder attraktiver und v.a. einfacher gemacht werden muss. Allerdings sollte das nicht einseitig auf Aktien ausgerichtet sein. Vielmehr empfiehlt sich neben einer breiten Streuung die Einbeziehung kapitalmarktunabhängiger und sachwertorientierter Geldanlagen. Kurzfristige Verfügungen sollten dabei ohne Risiken vorgenommen werden können. All diese Voraussetzungen erfüllt das German Real Estate ETP:

  • Kaufkrafterhaltende Rendite

  • Kurzfristige Verfügbarkeit

  • Unabhängig von den Kapitalmärkten

  • Hohe Werstabilität

  • Sicherheit durch breitgestreutes Wohnimmobilien-Portfolio

Staatsverschuldung und drohende Rezession sorgen für niedrige Zinsen

Die US-Leitzinserhöhung im Dezember 2018 veranlasste manche Kommentatoren zu der Aussage, dass die USA die internationale Zinswende eingeleitet habe. Vor dem Hintergrund der hohen Staatsverschuldung von 22 Billionen USD bzw. 108% des Bruttoinlandprodukts, wären höhere Zinsen allerdings nicht finanzierbar. Jeder Anstieg der Zinsen um 1% würde Amerikas Defizit um circa 220 Milliarden Dollar jährlich erhöhen. Die Hauptprofiteure der EZB-Niedrigzinspolitik sind Deutschland, Frankreich und Italien. Laut einer Aufstellung der Bundesbank hat Deutschland in den letzten 10 Jahren dadurch 370 Milliarden Euro gespart. Alle Euroländer zusammen kamen auf eine Ersparnis von 1,4 Billionen Euro, was mehr als ein Zehntel des gesamten Bruttoinlandproduktes (BIP) ausmachte. Die Wachstumsprognosen wurden sowohl für Deutschland, Europa als auch global gesenkt. Zinserhöhungen würden die Gefahr einer Rezession nur erhöhen.

Handelskrieg zwischen USA und China birgt höhere Gefahren als Brexit

Die jüngsten Entscheidungen des britischen Unterhauses waren keine Überraschung. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Großbritannien und EU alles versuchen werden, einen ungeregelten Brexit zu verhindern. Viel bedeutender ist allerdings der Handelskrieg zwischen den USA und China. Jede Entspannung würde den Brexit weit überstrahlen. Lesen Sie dazu die aktuelle Halver-Kolumne.

2019-06-05T08:54:43+00:00

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